Spinnennetz

Mücken, Spinnen, Kakerlaken und Co – Plagegeister im Urlaub und wie man sich schützen kann

Der schönste Urlaub in traumhafter Lage am Strand und mit Blick aufs Meer und mehr, kann einem ganz schön versalzen werden, wenn des Nachts unzählige Plagegeister in den Zimmern umherschwirren und den Schlaf rauben. So klein wie Mücken auch sind, hört man sie ständig in der Nachtruhe ums Bett fliegen. So kann die Nacht zum Tag werden. Denn sie haben wohl weislich nur eines im Sinn: Sie wollen unser Blut. Die Stiche schmerzen, entzünden sich und jucken wie verrückt. In vielen Urlaubsländern sind Insekten und Stechfliegen sehr häufig und in großen Ansammlungen je nach Lage der Unterkunft beheimatet. Aber auch andere Kriechtiere können uns derweil mächtig aus der Fassung bringen, wenn sie an Zimmerdecken hänge, über den Boden rennen oder sogar über Tisch und Bänke marschieren. Bevor man das Urlaubsziel ausgesucht hat, sollte man sich über die Begebenheiten und landschaftlichen Strukturen und die Tierwelt ruhig einmal schlaumachen, denn nur dann kann man sich auch dementsprechend vor ihnen einigermaßen schützen.

Wo Wasser ist, sind Mücken nicht fern

Allgemein kann man davon ausgehen, dass wo Bachläufe, Flüsse oder Seen in unmittelbarer Nähe der Unterkunft sind, auch Mücken nicht lange auf sich warten lassen. Da sie ihre Eier grundlegend in Wasseroberflächen ablegen und dort die Larven schließlich schlüpfen, suchen diese sehr schnell nach Nahrung. In Form von Blut. Und die kleinen Blutsauger können und tatsächlich das Leben im Urlaub ganz schön schwer machen. Als effektiver Schutz vor ihnen sind eigentlich nur dichte Fliegengitter vor den Fenstern hilfreich, ein Fliegengitter in der Zwischentüre zum Eingang und noch besser gleich ein Fliegennetz übers gesamte Bett. Nur so ist man einigermaßen vor ihnen sicher. Besonders in den Ländern Indien, Afrika, Südamerika beispielsweise, sollte man auch im Vorfeld die jeweiligen Impfbestimmungen durchlesen, denn durch die Tse-Tse-Fliege werden noch heute in manchen Ländern etliche Menschen Jahr für Jahr infiziert und erkranken an Malaria. Aber auch andere Kriech- und Krabbeltiere können effektiv ferngehalten werden. Und, wie man Insekten fernhält, erfährt man auch unter dem vor-stehenden Link.

Spinnen sind meistens harmlose Mitbewohner

Spinnen sind besonders in europäischen Gefilden durchweg harmlose Hausbewohner. Doch, wer panische Angst oder Ekel gegenüber diesen langbeinigen Artgenossen hat, kann auch sie effektiv bekämpfen. Am besten fängt man die Tiere mit einem Blatt Papier und einem Becher oder Glas ein und setzt sie anschließend einfach vor die Türe. Schließlich können sie am wenigsten dafür, wenn wir plötzlich in ihr „Jagdgebiet“ einziehen. Und Spinnen fangen eine Menge an Mücke und Fliegen. Des Weiteren kann man dann ebenfalls mit Fliegengittern vor den Fenstern die Tiere fernhalten. In den Ländern wie Afrika und vor allem Australien ist es sogar ganz wichtig, dass man weder die Schuhe vor der Türe stehen lässt, noch Spinnen arglos mal eben einfangen möchte und nach draußen bugsieren will. Denn in diesen Ländern gibt es eine ganze Reihe an giftigen Spinnen. Allen voran in Australien, wo es durchweg die meisten, giftigsten Tiere der Welt gibt. Aber auch Skorpione können sich in allen ecken und Nischen in den Ländern Afrika und Asien oder Südamerika in Räumen aufhalten. Auch diese sind je nach Art äußerst giftige Gesellen.